Katsugen Undō

Mit spontaner Bewegung ins Spüren
Neu in Wien!

Katsugen Undō

In den Körper kommen. Hineinhorchen.
Die innere Bewegung spüren.
Ein Flüstern oder ein Brausen.
Annehmen. Impulsen nachgeben.
Dir selbst mit Neugier begegnen.
Bewegung sich nach außen ausdrücken lassen.
Dich Einlassen auf das, was ist.
Dem Raum geben, was Raum braucht.

Wir praktizieren in der Gruppe das Zulassen spontaner Bewegung. Jede*r für sich, gemeinsam in einem sicheren und respektvollen Raum.

Die Praxis von Katsugen (spontane regenerierende Bewegung / ursprüngliche Lebendigkeit) kommt aus Japan und hat eine lange Tradition.

Einfach und universell. Und sehr wirkungsvoll: klärend, entlastend, erfrischend, erleichternd, befreiend, in Bewegung bringend was stockt…

Für wen? Für Menschen in allen Lebenslagen, auch wunderbar in der Schwangerschaft.

LeitungAlexandra Gelny
Termineneue Termine ab Sept. / Okt. 2024
Kurszeitenjeweils ca. 1,5 Std.
OrtInstitut Schmida, 1060 Wien
Gruppengrößemind. 4, max. 12 TN
KostenEUR 25,- pro Termin
Zielgruppe, , ,

Derzeit Sommerpause. Neue Termine wird es ab Herbst 2024 geben. Einfach wieder vorbeischauen.
Oder, falls du keine Infos verpassen möchtest, melde dich für meine(n) Newsletter an.

Katsugen

ist Japanisch. Die Schriftzeichen 活元 bedeuten:
活 (katsu) = lebendig, Leben
元 (gen) = Ursprung, Beginn
Also „ursprüngliche Lebendigkeit“

Meistens wird Katsugen im übertragenen Sinn mit „spontaner regenerierender Bewegung“ übersetzt. Das beschreibt eher, wie sich Katsugen manifestiert.

Katsugen ist per se keine Übungspraxis. Katsugen ist die spontane, oft nicht willentlich gesteuerte Fähigkeit und Kompetenz im Körper, sich zu ordnen und zu regenerieren. Diese „spontane Bewegung“ kennen wir alle, sie gehört zu unserem täglichen Leben. Sie zeigt sich im Gähnen, Niesen, Rülpsen, in Verdauungsbewegungen, Bewegungen während des Schlafens, oder auch im spontanen Strecken des Körpers, Schütteln, Hüpfen oder Lachen, Einschlafen… und Vielems mehr.

Kleine Kinder sind „Expert*innen“, Katsugen zu zeigen, als Erwachsene müssen wir uns an unsere „Selbstregulierungsfähigkeiten“ meist erst wieder erinnern.

Um diese authentische Regulierung zu fördern, geben wir beim Üben von Katsugen inneren Bedürfnissen Raum, ohne diese konkret benennen zu müssen. Wir spüren inneren Regungen, Bewegungen und Impulsen nach und erlauben es ihnen, sich in spontanen und „semi-willkürlichen“ Regungen auszudrücken.

Sie zeigen sich in einer Bewegung des Körpers (innerlich oder äußerlich), wobei der „Körper“ auch Ausdruck von psychischen Bedürfnissen, Emotionen und seelischem Befinden ist.

Katsugen geschieht, weil wir es und wenn wir es zulassen. Oder, wenn sich ein starkes Bedürfnis des Körpers Bahn bricht.

Im Katsugen begegnen wir uns selbst.

Alexandra Gelny

Katsugen Undō

Undō bedeutet in etwa “Training” oder “Praktizieren”.
Als „Praxis“ und bewusstes sich-der-Bewegung-Hingeben ist Katsugen bereits in alten japanischen Shinto-Texten dokumentiert, auch unter den Begriffen furube (Schütteln) und reido (Seelenarbeit). Es wurde als wichtiger Aspekt der Reinigung und Klärung gesehen.

In den 1950er Jahren hat der japanische Heiler Haruchika Noguchi (1911-1976) das bewusste Praktizieren von Katsugen aus dem spirituellen Kontext herausgelöst. Als „Katsugen Undō“ wurde es zu einem Kernelement des von ihm begründeten Seitai: eine Gesundheitspraxis mit verschiedenen Elementen – Übungen, Behandlungen, Katsugen, edukativen Komponenten. Die Idee von Seitai ist es, die natürliche Fähigkeit des Körpers sich zu regulieren und zu ordnen zu fördern.  

Auch im Sei-Ki, begründet von Akinobu Kishi, spielt Katsugen eine wichtige Rolle. Es begegnet uns als innere oder äußere Bewegung während einer Behandlung, und das Praktizieren von Katsugen Undō kann eine gute Ergänzung zu Sei-Ki sein. 

Wie Katsugen wirkt

  • beruhigend: dein Geist wird klar und ruhig
  • entspannend: dein Körper lässt Spannung los und wird weich
  • lösend: du kannst Ballast abwerfen, manchmal lösen sich Emotionen; es kann sein, dass du müde wirst
  • sensibilisierend: du spürst dich besser und deine Bedürfnisse; deine Sinne werden klar und scharf
  • erfrischend: du wirst wacher und kannst neuen Schwung spüren
  • klärend: möglicherweise fällt es dir leichter, einen klaren Blick auf Dinge zu haben

Was dich erwartet

  • Ein sicherer und respektvoller Rahmen für deinen individuellen Prozess
  • Gemeinsames Ankommen im Körper, vorbereitende Übungen
  • Der spontanen Bewegung geben wir durch spezifische einleitende und abschließende Übungen einen konkreten Rahmen
  • Meistens geht jede*r Teilnehmende für sich ins Katsugen, manchmal zu Zweit
  • Katsugen ist nicht Trance: du lässt dich auf die Bewegung ein, kannst sie aber jederzeit bewusst unterbrechen
  • Traumasensitive Leitung: Katsugen ist nicht Traumatherapie. Aber wenn traumatische Erfahrungen als Körpererinnerung an die Oberfläche kommen, begleite ich dich in deinem Prozess in einem sicheren Raum
  • Die sichtbare Intensität der Bewegung ist irrelevant: oft spielt sich innerlich ganz viel ab, ohne dass äußerlich eine Bewegung sichtbar wird
  • Katsugen ist nicht immer still: auch Stimme ist spontane Bewegung... Lachen, Weinen, Singen, Stöhnen, Schreien. Was kommt, kommt. Oder auch nicht.
  • Katsugen kann nachwirken: mach keine fixen Pläne für die Zeit nach der Praxis, damit du mit deiner Aufmerksamkeit bei deinen Empfindungen und im Spüren bleiben kannst

Termine

Sommerpause. 
Neue Termine ab Herbst 2024

Dauer jeweils ca. 1,5 Stunden.

Teilnahmegebühren

Jeder Termin kostet EUR 25,-.

Ort

Roter Saal im wunderschönen und traditionsreichen Institut Schmida

Adresse: Lehárgasse 1, 1060 Wien

Für wen

Um Katsugen zu praktizieren, brauchst du keinerlei Vorkenntnisse und musst auch sonst keine Voraussetzungen erfüllen. Auch während der Schwangerschaft ist Katsugen Undō eine empfehlenswerte und wohltuende Praxis.

Wann du nicht Katsugen praktizieren solltest:
Wenn du vor Kurzem ein Baby geboren hast, im Fall einer akuten psychischen Erkrankung oder bei „Fremdkörpern“ im Körper (Organtransplantation, Metallteile im Körper nach einer Verletzung, künstliche Linsen nach einer Augen-OP, Brustimplantate), dann ist Katsugen Undō nicht zu empfehlen.
Im Zweifelsfall halte gerne mit mir Rücksprache, bevor du dich anmeldest.

Katsugen Undō durch die neuropsychologische “Brille”:

Katsugen Undō ist ein genialer Weg, um rasch Stresshormone abzubauen und den Parasympathikus zu aktivieren. Eine wunderbare Methode, um dem vegetativen Nervensystem zu helfen, aus dem Stress-Modus ins Erholen und Regenerieren zu kommen.

MMag. Johann BeranKlinischer Psychologe | Gesundheitspsychologe | Notfallpsychologe
Portrait Alexandra Gelny

Katsugen und ich

Ich habe Katsugen durch Sei-Ki und meinen Lehrer Akinobu Kishi kennengelernt.

Katsugen begegnet mir täglich beim Behandeln als spontane innere oder äußere Bewegung meiner Klient*innen. Ich praktiziere Katsugen Undō für mich selbst seit über zehn Jahren. Ich kenne keine einfachere und effizientere Praxis, um Klarheit in meinem eigenen Spüren zu finden.

Seit 2017 leite ich Katsugen Undō immer wieder im Rahmen verschiedener Workshops an. Eine eigene Katsugen Gruppe in Wien ins Leben zu rufen, ist mir schon länger ein Anliegen. Meine letzte Japanreise hat mich nun endgültig dazu motiviert. Dort konnte ich an Katsugen Undō Sessions teilnehmen und habe auch Hiroyuki Noguchi, den Sohn des Begründers von Seitai kennengelernt.

Alexandra Gelny

Katsugen 1:1

Gerne begleite ich dich auch individuell in Einzelstunden für Katsugen Undō in meiner Praxis (Wien 7, Spittelberg). Bitte kontaktiere mich dafür direkt. 

Sei-Ki Behandlungen

Für Sei-Ki Behandlungen kannst du direkt online deinen Termin vereinbaren.

Sei-Ki lernen

Lust auf mehr? Dann könnte dir auch ein Sei-Ki Workshop gefallen.
Schau dir mein Unterrichts-Angebot an.

 

Fragen zum Kurs?

Kontaktiere mich gerne persönlich, wenn du Fragen zum Kursinhalt oder zum Ablauf hast!


    Datenschutz